Alles, was Sie über die staatliche Unterstützung für Unternehmen und Arbeitnehmer während der Corona-Krise wissen müssen

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Die Corona-Krise ist derzeit in aller Munde. Kein Wunder, denn der neuartige Virus ist bereits im Dezember 2019 in vollem Gange in der chinesischen Stadt Wuhan ausgebrochen und von dort an eroberte er buchstäblich die ganze Welt. Überall auf dem Globus wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Pandemie-Zustand ausgerufen – massive Ein- bzw. Beschränkungen im Alltag sowie Quarantäne-Maßnahmen sind weiterhin in einigen Ländern an der Tagesordnung.

Auch in Deutschland wurden die entsprechenden Maßnahmen getroffen, um die Bevölkerung vor einer Massenepidemie zu schützen und um das ohnehin durch das Virus strapazierte Gesundheitssystem einigermaßen stabil zu halten. Mittlerweile wurden die Quarantäne-Maßnahmen etwas gelockert, man kann also schon inzwischen Cafés oder Bars besuchen. Auch ist wieder das Besuchen von Fitness- und Sportstudios erlaubt, allerdings sollte man sich auch dort an die Abstandsbegrenzung halten.

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Auch wenn alles wieder langsam seinen gewohnten Lauf nimmt, hat der Virus doch gewisse Spuren in der Wirtschaft des Landes hinterlassen. Viele Menschen sind arbeitslos geworden, da einige Unternehmen Konkurs anmelden mussten.

Alles, was Sie über die staatliche Unterstützung für Unternehmen und Arbeitnehmer während der Corona-Krise wissen müssen
Quelle: Impulse

Hierbei hat jedoch der Staat Abhilfe versprochen, nämlich mit sogenannter staatlicher Unterstützung für Unternehmen und Arbeitnehmer. Wie diese genau aussieht, und wer genau von diesen Hilfspaketen profitiert, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was beinhaltet die staatliche Unterstützung für Unternehmen und Arbeitnehmer nun genau?

Die Unterstützung für die Unternehmen in der Realwirtschaft sehen so aus, dass in erster Linie darauf geschaut wird, dass die Unternehmen die Arbeitsplätze und somit das Einkommen der Beschäftigten sichern können.

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Alles, was Sie über die staatliche Unterstützung für Unternehmen und Arbeitnehmer während der Corona-Krise wissen müssen
Quelle: hr-INFO

Dazu hat der Bund einen sogenannten Wirtschaftsstabilisierungsfonds gegründet, der sich besonders an größere Unternehmen richtet und diesen eben großvolumige Hilfen gewähren kann. Der Fonds, der zudem auch die bereits beschlossenen Liquiditätshilfen über die KfW-Sonderprogramme ergänzt, erhält die folgenden Dinge.

  • Bis zu 100 Mrd. Euro für Kapitalmaßnahmen
  • Bis zu 400 Mrd. Euro für Bürgschaften
  • Mit maximal 100 Mrd. Euro ist der Fonds in der Lage, bereits beschlossene KfW-Programme zu refinanzieren
  • Über die staatliche KfW wurde ein Milliarden-Hilfsprogramm bereitgestellt, um Unternehmen, Selbstständige sowie Freelancer (Freiberufler) mit ausreichenden liquiden Geldmitteln zu versorgen. Dafür stellt die KfW in unbegrenztem Volumen verschiedene Kredit-Programme zur Verfügung
  • Gerade den kleineren und mittleren Unternehmen helfen diese Programme dabei, unverschuldete finanzielle Engpässe zu bewältigen. Zudem erhalten betroffene Unternehmen Zugang zu den KfW-Krediten über ihre jeweilige Hausbank. Dort sind sie auch in der Lage, bei Bedarf auch auf das Instrument von Bürgschaften zurückgreifen
  • Zudem können bereits geleistete Steuervorauszahlungen teilweise zurückerstattet werden sowie die Höhe von Steuervorauszahlungen angepasst werden
  • Auch die jeweiligen Finanzbehörden gewähren Stundungen von Steuerschulden und verzichten gleichermaßen auf sogenannte Vollstreckungsmaßnahmen während der Corona-Zeit

Auch auf die Arbeitnehmern wurde nicht vergessen. So können Unternehmen Kurzarbeitsgeld beantragen, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind. Mit dem Geld des Kurzarbeitsmodells können betroffene Unternehmen ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch bei etwaigen Auftragsausfällen weiterhin beschäftigen und gerecht entlohnen.

Die Lohnkosten und Sozialabgaben könne man von der Bundesagentur für Arbeit bezahlen lassen, wie das Bundesfinanzministerium auf seiner Webseite bestätigte. Diese Maßnahme schließt auch Arbeitnehmer ein, die über sogenannten Leihfirmen beschäftigt sind.

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