So können Sie als freiberuflicher Fotograf Geld verdienen – Infos & Tipps

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Das Konzept “von zuhause aus Geld verdienen”, was auch unter dem Begriff der Heimarbeit bekannt ist, ist in unserer heutigen Gesellschaft immer mehr vertreten. Gerade wenn es darum geht, die Einkommensquelle der Familien so zu gestalten, dass die Kinderbetreuung nicht zu kurz kommt, indem ein Elternteil von zuhause aus arbeitet, finden sich immer mehr Menschen, die von zuhause aus arbeiten. Und das unabhängig von der Branche, in der man berufstätig ist.

Die größte Gruppe der Menschen, die von zuhause aus arbeiten, sind meist Mütter, die sich somit die Kosten für ein Kindermädchen oder anderweitige Kinderbetreuung sparen, indem ihre Firmen ihnen erlauben, ein paar mal in der Woche oder permanent von zuhause aus die Arbeiten zu erledigen. Und gerade in der heutigen zeit, wo Internet & Videokonferenzen eine Selbstverständlichkeit sind, war es noch nie so einfach, dieses neuartige Berufsmodell derart in unsere Gesellschaft zu integrieren.

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Natürlich muss man dabei aufpassen, dass man bei der Suche nach einer geeigneten Heimarbeits-Stelle nicht auf unseriöse Anbieter trifft, die einem beispielsweise versprechen, dass man durch mundane Tätigkeiten wie dem Öffnen von E-Mails ein Nebeneinkommen erzielen kann. Doch kein Grund zur Sorge, es gibt mittlerweile unzählige Möglichkeiten, von zuhause aus Einkommen zu generieren.

Eine dieser Möglichkeiten ist es beispielsweise, als freiberuflicher Fotograf zu arbeiten. Die Fotografie ist in Österreich nach jahrelangen Diskussionen seit Anfang 2014 wieder im Lande – wie auch in weiten Teilen der restlichen Welt – ein sogenanntes freies Gewerbe. Das bedeutet im Klartext – jeder, der sich einen Gewerbeschein besorgt, darf ein Fotograf werden und auch als Profi arbeiten. Die „Ausbildung Fotograf“ ist somit nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben. Doch ist es denn so einfach, als Fotograf zu beginnen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen?

Die Todo-Liste, um ein freiberuflicher Fotograf zu werden

Genre: Die erste logische Überlegung wäre, welches Genre du anstreben möchtest. Im Klartext heißt das – willst du Portraits schießen, die Landschaft ablichten, für Reportagen fotografieren oder im Bereich der Architektur arbeiten. Denn je spezialisierter den Aufgabenbereich bzw. deine Nische ist, desto besser kannst du sie meistern und dir einen echten Namen auf dem jeweiligen Gebiet machen. Spaß machen sollte dir dein ausgesuchtes Genre auch, sonst schlägt dein Ehrgeiz und Willen schnell in Enttäuschung und Frustration um.

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Kaufmännische Angelegenheiten: Als freiberuflicher Fotograf bist du natürlich dazu verpflichtet, deine Einkünfte entsprechend zu besteuern, da du ja ein Einzelunternehmer bist. Daher solltest du dir schnell eine Steuernummer besorgen, dich bei der gewerblichen SVA anmelden sowie einen Steuerberater engagieren, der dir die ganze Bürokratie abnimmt.

Letzterer ist unbedingt zu empfehlen, denn dabei geht es um den finanziellen Aspekt. Wenn du deine Steuern lieber von Anfang an von einem Profi verwalten lässt, erspart dir das nicht nur viel Zeit, sondern längerfristig auch eventuellen Ärger mit dem Finanzamt.

Geld ausgeben oder investieren: Dieser Punkt ist wohl eher ein Unterpunkt der kaufmännischen Angelegenheiten, aber dennoch sehr wichtig. Denn ab sofort bist du Selbstständiger, und dafür verantwortlich, in dein “Unternehmen” zu investieren. Dazu gehört beispielsweise das Investieren in Ausrüstung, in Büro oder Studio sowie in Wissen bzw. Weiterbildung.

Du kannst nicht mehr wahllos Geld ausgeben, wie du es vielleicht als Arbeitnehmer gewohnt warst. Dein Mindset muss sich insofern anpassen, dass du keine voreiligen Ausgaben tätigst und immer die “Bedürfnisse” deines neuen Berufes im Hinterkopf hast.

Beweggründe: Dieser Punkt hätte auch gleich am Anfang stehen können, aber alles gute kommt bekanntlich zum Schluss. Du hast nun dein Ein-Mann-Unternehmen aufgesetzt und einen Teil deiner Ersparnisse in ein beachtliches Equipment investiert. Das ist großartig! Es bleibt aber immer noch die Frage offen, nämlich dein persönliches Warum.

Warum willst du Fotograf sein? Was motiviert dich zu dieser Entscheidung? Ob du es glaubst oder nicht, die Antwort auf diese Frage wird dein persönliches Alleinstehungsmerkmal. Und je stärker deine Antwort auf das Warum ist, desto besser wirst du das anderen Menschen kommunizieren können, desto mehr Kunden wirst du haben (und daher kommt dann auch das Geld letztendlich) – kurz gesagt, desto mehr Zufriedenheit wirst du in deinem Beruf sowie privaten Leben haben.

 

 

Bildquelle: Fotocommunity

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